Wissenswertes – Einblicke, Methoden und Empfehlungen

In dieser Rubrik finden Sie ausgewählte Informationen, weiterführende Inhalte und Empfehlungen aus unserem therapeutischen Netzwerk.
Die vorgestellten Ansätze ergänzen unsere Arbeit in der Praxis und geben Ihnen einen vertieften Einblick in diagnostische und therapeutische Verfahren der ganzheitlichen Medizin.

Orofacialtrainer (OFT) – Funktion von Atmung und Muskulatur

Die ganzheitlich orientierte Kieferorthopädin Dr. Eva-Maria Schumann stellt mit dem sogenannten Orofacialtrainer (OFT) ein einfaches Trainingskonzept zur Verbesserung von Mundschluss, Zungenfunktion und Nasenatmung vor.


Das Training kann insbesondere bei funktionellen Beschwerden im Bereich der Atmung, der Kieferentwicklung und der muskulären Balance unterstützend eingesetzt werden.


Kapnometrie und Herzfrequenzvariabilität (HRV)

Die Messung der Herzfrequenzvariabilität (HRV) und der Atemparameter (Kapnometrie) ermöglicht eine differenzierte Beurteilung des vegetativen Nervensystems.


Unser Kollege Gerry Gajadharsingh aus London hat diese Methode in seinem diagnostischen Spektrum etabliert und entsprechende Konzepte zur Therapie und zum Biofeedbacktraining entwickelt. Die Messung erfolgt nichtinvasiv und zeigt in Echtzeit, wie sich Veränderungen im Atemverhalten auf die Regulation des Körpers auswirken.

Diese Form des Biofeedbacks kann eine sinnvolle Unterstützung bei funktionellen Beschwerden und Stressregulationsstörungen darstellen.


Funktionelles therapeutisches Krafttraining

Das therapeutische Trainingskonzept „I-MOVE“ von Dr. Vladimir Staffa basiert auf einem funktionellen Ansatz zur Stabilisierung und Kräftigung des Bewegungsapparates.

Dr. Staffa arbeitet unter anderem mit Patienten mit komplexen orthopädischen Beschwerdebildern wie Skoliose und entwickelt individuelle Trainingsprogramme. Unser Praxisteam wurde in diesem Ansatz geschult und integriert ausgewählte Übungen als sinnvolle Ergänzung zu manuellen Therapieverfahren.

Gezieltes Krafttraining kann einen wichtigen Beitrag zur Reduktion von Schmerzen und zur langfristigen Stabilisierung leisten.


Die hier vorgestellten Methoden und Inhalte verstehen sich als Ergänzung zu unserer diagnostischen und therapeutischen Arbeit. Sie bieten zusätzliche Einblicke und können – je nach individueller Situation – unterstützend eingesetzt werden.