Regulationsmedizin
Ursachen erkennen und behandeln
Chronische Schmerzen entstehen häufig nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit übergeordneten Regulationsstörungen des Organismus. Die Regulationsmedizin hat das Ziel, jene Faktoren zu identifizieren, die die Gesundheit nachhaltig beeinflussen oder blockieren.
Mögliche Belastungen können sein:
- chronische Entzündungsprozesse
- latente Infektionen
- toxische oder umweltbedingte Belastungen
- Nährstoffmängel
- funktionelle Störfelder
Im Zentrum stehen dabei insbesondere drei grundlegende Systeme des Körpers:
Vegetatives Nervensystem
Das vegetative Nervensystem steuert lebenswichtige Funktionen wie Atmung, Herzschlag, Verdauung und Stressregulation. Gerät es aus dem Gleichgewicht, können sich Schmerzen, Erschöpfung oder funktionelle Beschwerden entwickeln.
Zu Beginn erfolgt eine Untersuchung mittels Herzratenvariabilitätsanalyse (HRV). Sie ermöglicht Rückschlüsse auf die Regulationsfähigkeit des Nervensystems und bildet eine Grundlage für weitere therapeutische Schritte.
Mitochondrien – Energiehaushalt der Zellen
Mitochondrien sind die „Kraftwerke“ unserer Zellen. Chronischer Stress, Umweltbelastungen, Entzündungen oder Nährstoffmängel können ihre Funktion beeinträchtigen. Dies kann sich unter anderem in Müdigkeit, Erschöpfung und verminderter Regenerationsfähigkeit äußern.
Durch gezielte Labordiagnostik wird die mitochondriale Belastung analysiert, um darauf aufbauend individuelle Therapieansätze zu entwickeln.
Test: Mitostresstest (Kosten 160€)
Mikrobiom – Darm und Entgiftung
Der Magen-Darm-Trakt spielt eine zentrale Rolle für Immunsystem, Entgiftung und Stoffwechselregulation. Moderne Labordiagnostik ermöglicht eine differenzierte Analyse des Darmmilieus und möglicher Dysbalancen.
Eine gesunde Darmfunktion ist häufig Voraussetzung für eine nachhaltige Regulation chronischer Beschwerden.
Eine Mikrobiomuntersuchung kostet zwischen 160 – 260€ je nach zu untersuchenden Parametern.
Individuelle Therapieplanung
Die Schmerztherapie bei Arnd Clostermann basiert stets auf einer sorgfältigen Anamnese und gezielten Diagnostik. Ziel ist es, die individuell relevanten Belastungsfaktoren zu erkennen und einen abgestimmten Behandlungsplan zu erstellen, der sowohl symptomatisch als auch ursachenorientiert wirkt.
