Chronische Krankheiten

 

 

Erkrankungen des Herz- Kreislauf-Systems

Nach wie vor gehört der Herzinfarkt zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland.
Daran ändert auch eine Forschung, die ausschließlich auf eine medikamentöse Behandlung abzielt, nichts.
Beobachten wir, wie unbewußt und in welcher Komsumhaltung der Mensch im Allgemeinen lebt; wie wenig er sich um Ernährung und Gesundheitspflege bemüht, braucht es uns nicht zu wundern.

Dazu kommt der Druck der Arbeitswelt, Hektik und Schnelligkeit; und um Entspannung sind wir nicht richtig bemüht.

Wir schaffen deshalb ideale Voraussetzungen für diese Erkrankungen.
Die zum Teil sehr stark auf Eiweiße ausgerichtete Ernährung des Normalbürgers sorgt für eine zunehmende Übersäuerung des gesamten Bindegewebes.

Damit verbunden ist natürlich eine Stauung des Blutes im gesamten Gefäßbereich, infolgedessen auch Erkrankungen wie Schlaganfall und Varikosis, als auch unspezifische Syndrome wie Vaskulitiden und Raynauld-Symptomatik gehören.


Überdies nehmen aufgrund einer solchen Stoffwechselentgleisung auch Erkrankungen wie PAVK, d. h. periphere arterielle Verschlußkrankheiten und KHK, d. h. koronare Herzkrankheiten zu.

 














 


 

 

Erkrankungen des Bewegungsapparates

Erkrankungen des Bewegungsapparates sind eine der häufigsten Erkrankungen in der Naturheilpraxis. An oberster Stelle rangiert hier der Rückenschmerz, der meistens infolge von Fehlhaltung und Schwäche der Muskulatur bedingt ist. Wir leben heute in einer Zeit, in der wir abgesehen von den handwerklichen Berufen, uns viel zu wenig bewegen. Denn ein Großteil der Berufe wird in sitzender Tätigkeit ausgeübt. Das wäre unter Umständen noch in den Griff zu bekommen, wenn unsere Kinder von Anfang an eine entsprechende Erziehung in richtiger Körperhaltung bekämen. Aber unsere Zeit ist kopflastig; unsere Kinder laufen mit schweren Schultaschen durch die Gegend und bekommen dadurch schiefe Wirbelsäulen.

Eine häufige Erkrankung ist hier der Bandscheibenvorfall oder die Protrusion, eine Vorwölbung in den Wirbelkanal, die ebenfalls sehr schmerzhaft sein kann.
Durch Osteopathie können hier zum Teil beträchtliche Erfolge erzielt werden und es ist nicht immer eine Operation erforderlich. Sicherlich kommt es darauf an, welcher Art ein Bandscheibenvorfall ist.

Zum grossen Teil lassen diese sich naturheilkundlich bestens behandeln.

Leider muss bei allen Rückenproblemen auch der Zahnbereich berücksichtigt werden, da er massgeblich unsere Wirbelsäule mit beeinflusst.
Die Vielzahl neuronaler Verschaltungen aus dem Zahnbereich hin zur oberen Halswirbelsäule, die Verbindung verschiedener Muskeln über die Kaubewegung auf den ersten und zweiten Halswirbel, als auch die Beeinflussung der Schädelknochen aufeinander ist immens.
Aus der Erfahrung zeigt sich auch, dass gerade bei Kindern Entwicklungsverzögerungen und -störungen davon abhängig sind.
Sicherlich sind das nicht die einzigen Gründe, denn hinter einer schlechten Statik stecken oft auch Belastungen aus dem psychischen Bereich. Erschöpfung diesbezüglich führt vor allem bei Frauen häufig zu Rückenschmerzen.
Sind diese Statikprobleme erst einmal manifest, dann kommen die ganzen anderen chronischen Problematiken hinzu, wie Verschleiß an Gelenken und Wirbelsäule.
Die arthrotischen Erkrankungen sind in der Naturheilpraxis sehr verbreitet und können mit naturheilkundleichen Verfahren lange Zeit verbessert werden, bevor eine Operation notwendig ist.
Im Alter kommt dann auch noch eine Entmineralisierung hinzu, genannt Osteoporose, von der im übrigen nicht nur Frauen betroffen sind, sondern, wenn auch weit weniger, die Männer.
In einem ganz anderen Zusammenhang steht natürlich das Rheuma, bei dem spezielle immunologische Faktoren eine Rolle spielen.
Diese Krankheit sollte man durchaus in Richtung der allergischen Erkrankungen einordnen, da viele dieser Faktoren darauf zutreffen

 

 

 

Die Erkrankungen, die allgemein als allergische Erkrankungen verstanden werden, überschreiten diesen Begriff bei weitem:
Denn zu diesem Erkrankungskreis gehören nicht nur der Heuschnupfen, Asthma und die Hauterkrankungen, sondern auch viele Magen-Darm-Erkrankungen und Gelenkserkrankungen, wie auch die Migräne und seltenere Syndrome wie z. B. das Fibromyalgiesyndrom.
Folgendes ist zu beachten, da man es immer wieder in der Praxis beobachtet.
Die häufigsten Ursachen allergischer Erkrankungen sind alimentären Ursprungs, d.h. abhängig von unserer Ernährung.
Erst hier lagern sich weitere Störungen wie Schwermetallerbelastungen, Herderkrankungen und weiteres drauf.


Allergien werden in unterschiedliche Gruppen eingeteilt:

1. Fixierte Allergie:
Hierzu gehören Allergien auf bestimmte Stoffe, die immer wieder auftreten, wenn der Betroffene damit in Berührung kommt ( z.B. Nickel, Penicillin usw.) diese bleiben in der Regel bestehen, können sich aber auch im Rahmen einer Behandlung verändern.

2. Zyklische Allergie:
Hierunter versteht man solche Allergien, die immer dann auftreten, wenn ein Stoff andauernd zu sich genommen wird.
Natürlich sind hier Nahrungsmittel gemeint, da es hier insbesondere zu dieser Form von Allergien kommt.
Da wir hier in Deutschland sehr viel Weizen- und Kuhmilchprodukte essen, täglich mehrmals, kommt es zu einer allergischen Reaktion.
Diese klingt nach einer Nahrungskarenz von ca. zwei Wochen wieder ab, im längsten Fall vier Wochen.
Das ist überhaupt die häufigste Form der Allergien, speziell der Nahrngsmittelallergien.


3. Maskierte Allergien:
Dies ist gleichbedeutend damit, dass viele Erkrankungen gar nicht als Allergien erkannt werden.
Es ist durchaus möglich, dass hinter einem Krupphusten Allergien stecken oder besser gesagt Nahrungsmittelunverträglichkeiten.
Auch Gelenksschmerzen, Durchfälle, chronische Neben- und Stirnhöhlenentzündungen usw. können sich als maskierte Allergie zeigen.

4. Suchtallergie:
Da es bei der allergischen Reaktion auch zu einer Reaktion über die hormonelle Schiene (Nebennierenrinde, Schilddrüse, Hypophyse) kommt, fühlt der Betroffene jedes Mal bei Kontakt mit dem Allergen eine leichte Anregung.
Gerade Kinder neigen dazu wie ich des häufigeren schon erlebt habe.

Sehr verbreitet sind die Nahrungsmittelallergien, die mittels der Elektroakupunktur und der Angewandten Kinesiolgie entsprechend individuell nachgewiesen werden können und als spezielle Diät für den Patienten empfohlen werden.
Leider stellt man immer wieder fest, dass die Hauttests, wie auch die Rastertest nicht genau die Allergene nachweisen können, die für den Patienten im Augenblick Auslöser seiner Erkrankung sind.
Denn diese Tests erfassen in der Regel nicht bzw. nicht umfassend die zyklisch auftretenden Allergene.
Und damit wären wir auch bei einem der Grundprobleme deutscher Ernährung, in der Weizen und Milchprodukte zu den dauernd zu sich genommenen Nahrungsmitteln gehören.
Für einen Darm des heutigen Menschen absolut unerträglich.
Leider erkennen die meisten Menschen solche Allergien an sich nicht, die fast ausschließlich über den Darm ablaufen.
Vielleicht führt eine jahrzehntelange Aufnahme von allergieauslösenden Nahrungsmitteln auch zu einer Proliferation, d. h. Tumorbildung im betroffenen Gewebe.
Diese Faktoren sollten noch mehr beachtet werden.

 

 

 

 

Krebs

Die laufende Zunahme der Krebserkrankungen hat mittlerweile dazu geführt, daß in einer Familie mit vier Personen zumindest eine an Krebs erkranken wird.

Wird der Krebs früh genug erkannt und unter Umständen operiert, kann eine naturheilkundliche Therapie die Erkrankung zu einem Stillstand bringen.
Natürlich ist dies auch bei komplizierteren und schwereren Krebsarten der Fall, wenn nicht starke das Immunsystem unterdrückende Behandlungen hinzukommen.

Seit über einem Jahrzehnt äussern sich namhafte Onkologen (Krebsspezialisten) der ganzen Welt, die auch die ersten Entwicklungen der Chemotherapie in der Krebsbehandlung miterlebt haben, dass der Nutzen der Chemotherapie leider nicht so hoch ist wie erwartet.


Statistiken können dies deutlich aufzeigen, dass im wesentlichen nur die humoralen Krebserkrankungen der Kinder darauf ansprechen.
Jahr für Jahr werden enorme Summen in die Entwicklung gesteckt und immer aggressivere Therapien hervorgebracht.
Nach einer Chemotherapie ist ein Patient unter Umständen mit Naturheilkunde nicht mehr behandelbar, da die Schäden am Immunsystem und dem Milieu Mensch so hoch sind, dass keine Gegenregulation mehr stattfinden kann.

Leider ist die Chemotherapie nicht das einzige Mittel moderner Zerstörung der menschlichen Ökologie, sondern Bestrahlungen haben einen ähnlichen Effekt.
Und in vielen Fällen gibt man dem Patienten beides.
Leider ist die Rezidivrate, d.h. ein Wiederauftreten der Krebsrkrankung, danach sehr hoch.

Die Konfrontation mit der Begrenzung des Lebens durch den bevorstehenden Tod, bringt viele Leute dazu, dass sie umdenken und anfangen, dass erste Mal in ihrem Leben sich in Frage zu stellen, die eigenen Lebensgewohnheiten in Frage zu stellen.

Berufliche Karriere und materieller Reichtum sind in solchen Momenten nicht das Wichtigste.
In den Vordergrund rücken dann unbearbeitete Konfliktsituationen mit Kindern, Partner, Freunden und Beruf und eigene Wünsche, die nicht gelebt worden sind.
Die innere Situation gewinnt an Wert und diese Umkehrung und Besinnung und Klärung ist ein ganz wichtiger Schritt in der Heilung des Krebses.
Nachdem die meisten Krebserkrankungen, mit denen ich in meiner Praxis konfrontiert werde, der Brustkrebs der Frau ist, ist auch nicht mehr zu übersehen, dass viele psychische Faktoren bei der Auslösung der Erkrankung eine Rolle spielen.
Doch Krankheit ist ein multifaktorielles Geschehen, weshalb bei Krebserkrankungen die gesamtkörperliche Situation beachtet werden muss.

 

 

 

Depressionen

Diese verbreitetste aller psychischen Erkrankungen, ist zum einen ein natürlicher Teil des Menschen, soweit es in seinem Temperamentsbereich liegt.
Im fixierten Zustand ist sie wohl das Ergebnis einer lange dauernden mangelnden Psychohygiene, d. h. Unterdrückung und Verdrängung der Auseinandersetzung mit anstehenden Problematiken.
Es mögen hierfür Ängste und Konflikte maßgeblich sein, allerdings können wir den Ausgangspunkt für viele dieser Erkrankungen auch wieder im Körperlichen suchen, da z. B. starke Defizite im Mineralhaushalt sowie Schwermetallbelastungen und chronische Entzündungen maßgeblich an Depressionen beteiligt sein können.

Deshalb ist eine entsprechende gesundheitliche Untersuchung unerlässlich.

Bei leichteren Problemen kann sehr wohl mit naturheilkundlichen Therapien wie Akupunktur, Medikamenten und Bachblüten Abhilfe geschaffen werden.